KUNST & KRITIK

ART.WORK betrifft das Kunst- und Kulturschaffen des Österreichers Gerhard Leeb

KURZBIOGRAFIE

1952: Gerhard Leeb wird am 14. August in Bodensdorf am Ossiachersee (Österreich) als Sohn einer Kärntnerin und eines, aus Rumänien rückgewanderten Siebenbürger Sachsen geboren. - 1968: Erste Ausstellung mit Fotografien und Grafiken - 1971: Beginn der Studienreisen und Arbeitsaufenthalte in Skandinavien, Deutschland, Italien und Frankreich; Ausstellung in Stockholm - 1972: LandArt-Projekt in Villa di Bosco „Der Untergang der Lagunenstadt und die Kraft der Gezeiten“ - 1974: Installation „Altstadt-Ring“ mit Hans Bischoffshausen in Klagenfurt und Entwurf eines „tragbaren Kriegerdenkmales“ - 1975: Initiierung einer Fotogalerie in Villach - 1976: Ausstellungen mit Fotografien in der Galerie „Heide“ in Villach - 1978: Die fotografische Umsetzung des Buches „In einem anderen Land“ von Ernest Hemingway - 1980: Fotografische Spurensuche in Venedig und in der Toskana - 1985: Industrial-Design für drei wildwassertaugliche Schlauchboote und ihre serienreife Umsetzung in Korea bzw. Kroatien - 1987: Erste große Ausstellung des Gesamtwerkes „LEEB:ENSZEICHEN“ in der „Galerie an der Stadtmauer“ in Villach - 1988: „(K)Eine Zukunft“ - Stadtentwicklungsprojekte; LandArt-Projekt „Die Farbe der Pest“ im unteren Gailtal - 1989: Fotoreportagen aus dem Bürgerkrieg in Rumänien - 1991: Fotoreportagen aus dem Unabhängigkeitskrieg in Slowenien - 1995: Erste Fotos zum Thema „Panta rhei“ und Auszeichnung mit dem „Umweltpreis des Landes Kärnten - 1996: Initiierung der Idee zur „Alpenstadt des Jahres“ und ihre Umsetzung in Villach - 2000: Verlagsgründung und Herausgabe des Magazines „Planet Alpen“ - 2006: Auszeichnung mit dem „Umweltpreis der Stadt Villach“ und Umzug von der Stadt aufs Land - 2007: Erste Lesung aus dem Buch „Der Mann mit den Bäumen“ von Jean Giono in Göriach/Gorjane; Zweite Lesung aus dem Buch „Der Mann mit den Bäumen“ bei „Art Kultur“ in Hermagor; Gemeinschaftsausstellung „Wege gehen“ mit Josef Götz und Harald Schwinger in der „Alten Post“, in Feistritz an der Gail - 2008: 12. April bis 31. Mai 2008: Fotoausstellung „Panta rhei“ bei „Art Kultur“ in Hermagor (A); 14. Juni bis 30. September 2008: LandArt-Projekt „Ein Sternentor nach Tibet“ im „Landschaftspark Binn“ im schweizerischen Wallis (CH); 22. August bis 30. September 2008: Fotoausstellung „United colors of the alps“ im „Stockalperturm“ in Gondo (CH); etc.

Die Ausstellung „United colors of the alps“
ist ein Part aus "Panta rhei" aus der Trilogie "Koyaanisqatsi". Leeb versucht in seinen Bildern die Bewegungen der Natur einzufangen.
Bäume und Sträucher wachsen nach oben, Blumen wiegen sich im Wind. Nur bei den Lebewesen hat der Kunstschaffende einen "Rest" von Schärfe gelassen.
Und so zittert zwar das Pferdefohlen, sein Auge blickt jedoch unbeirrt in die Kamera.
Zeit wird zu etwas Nebensächlichen, der Betrachter verliert sich in der Unendlichkeit. Ewigkeit wird zu einem konkreten Gefühl!
VERNISSAGE: FREITAG, 22. AUGUST 2008, 19 UHR

Gerhard Leeb: Die Idee zum „Sternentor nach Tibet“ ist das Ergebnis von Ereignissen innerhalb der letzten Monate und eines steinzeitlichen Werkzeuges,
das ich an den Ufern des Tagliamento fand. Seit diesem Fund verwende ich bei Land Art-Projekten immer wieder durchbohrte Steine.
Die aktuelle Situation in Tibet -
ein weiterer blutiger Meilenstein nach dem Morden der chinesischen Staatsmacht auf dem „Platz des himmlischen Frieden“ -
erfordert eine Sensibilisierung der Menschen für die in Tibet stattfindende ethnische Säuberung
und eine Ernennung dieser Landschaft zum UNESCO-Weltkulturerbe!

4. bis 30. April 2008: Cafe Segafredo, Villach (A)
12. April bis 31. Mai 2008: Atelier-Galerie Art Kultur, Hermagor (A)

Die an zwei Orten ausgestellten Fotografien „Panta rhei“ von Gerhard Leeb stellen den ersten Teil seines Zyklus „Koyaanisqatsi“ dar
und sind die einzigartige Umsetzung jenes Teiles einer Legende der Hopi-Indianer, der die Schönheit der Natur vor der „Ankunft“ der Menschen beschreibt.

TIME BANDITS

Im zweiten Teil der Trilogie Koyaanisqatsi geht es um den Menschen und um den Umgang mit der Zeit.

ALEA JACTA EST

Im letzten Teil ist der Mensch aus dem Mittelpunkt verschwunden, auf dem Planeten ist wieder Ruhe eingekehrt. (In Arbeit)


Gerhard Leeb | Dreulach/Drevlje 46 | A-9613 Feistritz an der Gail | Telefon & Fax ++43 (0) 4256-20103 | E-Mail: planetalpen@gmx.at